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Jörg Walker

Geboren 1966, Aufgewachsen in Zürich. Diplomierter Elektroniker. Seine Kindheit verbrachte er in einer sehr liberalen und freigeistigen Familie , wo er früh mit Musik, Malerei, Tanz und Handwerk in Kontakt gekommen ist. Schon als Kind war er von Steinen und Kristallen, aber auch von allem Technischen und Wissenschaftlichen fasziniert, ebenso von den grundlegenden Fragen nach dem Wesen der Realität. Ohne es als Kind zu ahnen, hatte so auch die Philosophie schon sehr früh einen hohen Stellenwert.
Als junger Erwachsener war er während 15 Jahre in der Punk, New Wave und Gothic Szene aktiv. Zuerst als Resident Dj alias Walki im "Legendären" Big Apple Club in Zürich, später als Mitbegründer und DJ von "The Magic Circle" und in den Neunziger zudem als Partyorganisator in der Rote Fabrik / Taifun. Ebenfalls spielte er Bass Gitarre, einige Zeit auch aktiv in der Band "too late to hate" welche einige Auftritte in Zürcher "Locations" (z.b. Wohlgroth) hatte.
Daneben hat er auch viele Hobbys wie Reisen, Tauchen, Segeln, Ski fahren oder Wandern. Sehr wichtig war und ist seine Faszination für Kristalle, welche er alleine aber auch als Mitglied im Urner, Zürcher und Schweizer Mineralienverband auslebt.
"Ich erobere und erforsche gerne", so auch zum Beispiel als Pionier von Flugaufnahmen mit einem Blimp im Eigenbau. Oder als Mitbegründer von RockDock, Dockingstationen für Smartphone. "Es gibt keine Grenzen zumindest im Gedanklichen", ob Physik als Oberbegriff für die exakten Naturwissenschaften, insbesondere der Astrophysik, Relativitätstheorie und Quantenmechanik oder der Geschichte Rom, Hellas oder Sumer aber auch der Paläontologie und Anthropologie sowie der Geschichte von Anbeginn der Zeit bis heute und darüber hinaus, beinahe alles fasziniert Jörg Walker. "Ich will alles Wissen und verstehen und sofern möglich auch begreifen und erfahren".
Beruflich arbeitete Jörg Walker nach seiner Grundausbildung in analogen Techniken im Schweizer Fernsehen viele Jahre vornehmlich in der Informatik für bekannte Firmen wie Canon, Apple oder Microsoft. Angefangen als Servicetechniker über Netzwerktechniker zu Datenbank Programmierung, von der Projektführung, bis zur Arbeit als Führungskraft. Er hat auch im Laborumfeld und der Entwicklung mitgewirkt. Schon im Alter von 22 hat er Weiterbildungskurse für Servicetechniker organisiert und selber durchgeführt. Neben diesen technischen Beschäftigungen hat er sich zeitweise, oft aus reiner Neugier, auch als Kameramann, Redaktor und Moderator sowie als als Wirtschaftsberater betätigt.
Sein Kunsthandwerkliches Schaffen beginnt vor 15 Jahren indem er seine Faszination für Kristalle und Steine und der Ästhetik zunächst in Schmuckkreationen ausdrückte.
Vertraut mit Farbenlehre sowie den physikalischen Regeln der Optik und Kenntnisse der Wahrnehmung. Tiefgreifende Kunde der Elektrotechnik und Informatik, von dem Prototypenbau elektronischer Systeme bis zur Anwendung von Datenbanken und Bildgebenden SW. Bildung in der Materialkunde, der Mineralogie und Gesteinskunde und deren Bearbeitung und ein extremes handwerkliches Geschick. All das ermöglichte Ihm sich so, ohne fremde Hilfe, der Herausforderung zu nähern selber komplexe Kunstwerke zu kreieren, welche in dieser Form bestimmt noch nie zu sehen waren.
Seit 2010 arbeitet er nun an Stein und Kristall Skulpturen, welche mit Mikrocontroller und LED-Leuchtmittel versehen, zum leuchten gebracht werden. Seit kurzem verwendet er auch kleine Getriebemotoren, um das Element der Bewegung in seine Werke einfliessen zu lassen. Für seine Skulpturen verwende er ausschliesslich natürliche Materialien, vorwiegend Stein und Bergkristall sowie dem Metall Aluminium. Diese Materialien bearbeite er alle selber, auch die Elektronik und die Leuchtmittel werden alle von ihm selber assembliert, programmiert und eingebaut. Viele der verwendeten Steine und Kristalle findet er selber in den Bergen und Flüssen der Schweiz. Es ist ihm ein Anliegen, alles selber und damit unabhängig zu tun, primär um seine künstlerische Freiheit zu bewahren. Diese Freiheit ist für ihn Elementar. Die Kunst ist der Weg und nicht das Ziel. Es ist ihm wichtig auf diesem Weg die verschiedenen Schritte zu erfahren und zu lernen. Angefangen von der perfekten Ausübung des Handwerkes über den Ausdruck von Ideen und damit der Einheit von Unendlichem und Endlichem, welche das Wesen der Wirklichkeit in sinnlich- wahrnehmbarer Gestalt darstellen (Kant/Hegel), bis hin zu grossen Skulpturen, für die seine heutigen Arbeiten die Modelle sein werden. Der aktuelle Schritt ist im Moment, seine politischen und philosophischen Fragen und Ansichten in den neusten Werken auszudrücken. Dieser Schritt oder besser; dieser Prozess hat schon vor Jahren begonnen, doch erst jetzt kann er die Ideen gestalterisch ausdrücken, erst jetzt werden die Vorstellungen zu konkreten Gebilden.

Vorbilder:
Harald Lesch
Werner Heisenberg
Erwin Schrödinger
Hans Albert Dürr
Michio Kaku
Kant
Nietzsche
Schopenhauer
Wilhelm Vossenkuhl

Bücher Werke:
Das Netz des Physiker (Dürr)
Extinction Bad Genes or Bad Luck (David M. Raup) (Dt. Ausgestorben Zufall oder Vorsehung)
Trilobiten (Richard Fortey)
Das Egoistische Gen (Richard Dawkins)
Was ist Leben (Erwin Schrödinger)
Also sprach Zarathustra (Nietsche)
Flächenland (Edwin A. Abbott)
Der betörende Glanz Der Dummheit (Esther Vilar)

Links:
RockDock
Luftaufnahmen Blimp
Big Apple (Facebook)
The Magic Circle (Facebook)